Nachdem Sven ja bereits bei unserer Anti-Gema-Tarife 2013 Kampagne mitgemacht hat, gab es heute dann auch ein Statement in schriftlicher Form von Ihm auf cocoon.net.
Meine GEMA-Tantiemen erhalte ich für die Verwendung meiner Kompositionen und bin somit einer der wenigen Künstler im Bereich der elektronischen Musik, der überhaupt etwas bekommt.
Dieser Vorgang hat allerdings rein gar nichts mit der geplanten Erhöhung der GEMA-Tarife für die Clubs zu tun, denn von den GEMA-Gebühren, die Clubbetreiber zahlen, kommen nur verschwindend geringe Beträge bis gar nichts bei den Künstlern an, deren Platten ich spiele. Die Leute, die wirklich von der GEMA leben, sind die Superstars, die regelmäßig Singles und Alben von sich oder der Künstler, die sie produzieren, in den Charts stehen haben. Deshalb begünstigt der Verteilungsschlüssel der GEMA die dicken Fische und benachteiligt dabei Tausende von Komponisten, insbesondere diejenigen aus unserer Musikszene (aber auch etlicher weiterer Sparten). Deshalb ist – neben dem Verzicht auf die überzogene Gebührenerhöhung – eine grundlegende Änderung des Verteilungsschlüssels die in meinen Augen wichtigste Forderung im Zusammenhang mit einer GEMA-Reform.
Wenn ich über die geplante Erhöhung der GEMA-Gebühren für Clubs spreche, tue ich das als Unternehmer und Clubbetreiber, der seit vielen Jahren eine große Zahl Menschen beschäftigt, deren Jobs bei Anwendung der geplanten Tarife in Gefahr wären.
Es geht hier um das Überleben der Clubkultur – einer ganzen Szene, von der ich nur ein kleiner Teil bin. Vielen Künstlern würde durch die Tariferhöhung die Grundlage genommen, auf der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können.
Auf Grund eines zu hohen Spamaufkommens in den Kommentaren, wird jeder Kommentar vom Admin geprüft und freigegeben. Wir denken dies ist auch in Euerem Interesse, da Ihr sicher auch keinen Bock auf Werbung für gefälschte Gucci-Taschen, Potenzmitteln und anderen Dünnschiss habt.
Eure ToFa
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